Liebe Bürgerinnen und Bürger von Traunreut,

vielen Dank für die vielen Begegnungen und Gespräche und den guten Austausch über die Zukunft unserer Stadt in den vergangenen Monaten. Danke an alle, die mir bei der Bürgermeisterwahl am 8. März ihr Vertrauen geschenkt haben und Danke auch an alle, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht und sich an dieser Wahl beteiligt haben.

Mein großer Dank gilt all denen, die meinen Wahlkampf tatkräftig und aktiv unterstützt und so erst ermöglicht haben: Beim Plakate hängen, Flyer und Programme austragen, bei Terminen und Veranstaltungen sowie auf Social Media. Danke für Ihre und Eure Unterstützung!

Dem Amtsinhaber, Herrn Hans-Peter Dangschat, gratuliere ich zu seinem Erfolg und wünsche ihm für die kommenden Aufgaben alles Gute.

Herzlichst

Ihr

Michael Mollner

Mein Wahlprogramm

Gemeinsam mit Ihnen möchte ich Traunreut weiterentwickeln und die Themen anpacken, die unseren Alltag heute und morgen prägen. Meine Ziele und Schritte dazu finden Sie in meinem Wahlprogramm.

Über mich

Wer ich bin

Traunreut ist meine Heimat. Hier bin ich aufgewachsen, hier bin ich verwurzelt – und hier möchte ich Verantwortung übernehmen. Mit meiner Erfahrung aus Wirtschaft und Kommunalpolitik bringe ich das Handwerkszeug mit, das unsere Stadt jetzt braucht.

Geboren 1965 und aufgewachsen in Bayern und Baden-Württemberg, habe ich die meisten Jahre meines Lebens hier verbracht. Nach meinem Abitur am Johannes Heidenhain Gymnasium Traunreut und meiner parallel dazu erfolgten Ausbildung zum Finanzkaufmann in Traunreut und Mühldorf am Inn, habe ich meinen Wehrdienst bei den Gebirgsjägern in Mittenwald u. Bad Reichenhall geleistet. Es folgte ein BWL-Studium an der Universität Passau, das ich erfolgreich als Diplomkaufmann (Univ.) abschloss.

Beruflich war ich bereits während meines Studiums Werkstudent, nach dem Studienabschluss dann Angestellter bei Siemens Beleuchtungstechnik Traunreut und Siemens-Albis/Schweiz. Anschließend war ich mit Mitte zwanzig Prokurist einer mittelständischen Firma im Bereich Bau, Stahl, u.v.m. 

Mit diesen Erfahrungen machte ich mich Mitte der 90er Jahre im Bereich Fördertechnik/Automobilparksysteme selbstständig. Dieses Engagement gipfelte in der Erfindung eines neuen Automobilparksystems, der zugehörenden Patentanmeldung und letztendlich konnte ich mein Unternehmen an einen bekannten deutschen Familienkonzern veräußern. Es entstanden im Anschluss zahlreiche Arbeitsplätze und tausende dieser Automobilparksysteme wurden produziert und verkauft.

Nach dieser Zeit gründete ich eine Unternehmensberatung und war in diesem Zusammenhang unter anderem Geschäftsleiter und Einzelprokurist eines ca. 350 Mitarbeiter umfassenden Unternehmens (Vießmann Kältetechnik/Hof).

Beruflichen Chancen folgend, arbeitete ich einige Jahre in einer Führungsposition im Vertrieb eines ca. 500 Mitarbeiter großen Unternehmens in der Steiermark/Österreich und ein paar Jahre später auch in Toronto/Kanada.

Im Jahre 2017 gründete ich ein Unternehmen im Segment Unternehmens- & Finanzberatung sowie eines im Segment der Immobilienwirtschaft. In beiden Segmenten bin ich beruflich auch heute noch tätig.

Mein soziales Engagement war vielseitig, vom Spieler und Vorstand des Traunreuter American Football Teams Bavarian Dragonhearts (mit denen wir in drei Jahren zwei Ligen aufgestiegen sind) bis hin zu Projektarbeiten einer lutherischen Kirchengemeinde in Toronto.

Dazu kommt mein politisches Engagement seit 1982. Seit dieser Zeit habe bzw. hatte ich die Mandate Stadtrat, 2. Bürgermeister und Kreisrat inne und habe zahlreiche Ämter als Vorstand auf Stadt- & Kreisebene inne, bzw. innegehabt.

Privat lebe ich seit über zehn Jahren glücklich mit meiner Lebensgefährtin in Matzing.

Neben vier Jahrzehnten Engagement in der Kommunalpolitik wie auch für Bürgerentscheide (6 Stück von mir über die „Freunde Traunreuts“ initiiert) war und bin ich in verschiedenen politischen Mandaten aktiv: Stadtrat, 2. Bürgermeister, Kreisrat. Meine gute Vernetzung mit anderen Kommunen möchte ich nutzen, um Traunreut’s Stellung im Landkreis zu verbessern. Und wie will man etwas weiterentwickeln, wenn man nie über den Tellerrand hinausgesehen hat – so bringen meine insgesamt mehrjährigen Aufenthalte in Österreich, Schweiz und Kanada sicher neue Sichtweisen auf bekannt geglaubte Dinge. Auch Gradlinigkeit zähle ich zu meinen Stärken, gemäß dem Motto: „nicht sagen was ankommt, sondern worauf’s ankommt“.

Viel gesehen, viel gelernt, viel gemacht und viel erreicht – beste Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters. Ärmel hoch, packen wir’s an.

  • Änderung des Schulsprengels – Kernstadt Grundschulkinder müssen wieder in die Kernstadt zur Schule – kurze Beine / kurze Wege. Es geht nicht an, dass seit vielen Jahren die Grundschulkinder der halben Kernstadt ins Nachbardorf in die Grundschule müssen. Zudem führt dieser Schulsprengel zu täglichen Verkehrsproblemen: vom Pkw-Chaos vor der Schule bis zur alljährlichen Unzufriedenheit von Eltern wegen der Schülerbeförderung mittels der Schulbusse.
  • Mehr Augenmerk auf unsere Senioren – Jahrzehntelang für unsere Gesellschaft gearbeitet und dann – nur ein Beispiel – in eine digitale Welt hineingezwungen, in der manche schlichtweg überfordert sind. Hier braucht es mehr Verständnis füreinander und auch mehr Hilfestellung. Als Bürgermeister werde ich dafür sorgen, dass Bürgerservices gleichranging online und vor Ort erreichbar sind.
  • Bezahlbarer Wohnraum für unsere arbeitende Bevölkerung und für Senioren – Es gibt viele Lösungsansätze: innerstädtische Verdichtung, Wohnungsleerstandsmanagement oder modulare Bauweise – sie müssen jedoch konsequent angepackt werden. Was wir aber sicher nicht benötigen, sind mehr Sozialwohnungen als es in Traunreut ohnehin schon gibt (ein Mehrfaches dessen, was die Traunreuter Bevölkerung gemessen an den Zahlen der Landkreisbevölkerung ausmacht).
  • Arbeit und Wirtschaft – hier sind wir sehr von Unternehmen der Elektrobranche abhängig. Diese einseitige Ausrichtung führt zu hohen Unsicherheiten. Damit wir auch in Zukunft eine wirtschaftlich starke Region bleiben, möchte ich diese Ausrichtung um weitere Segmente ausweiten, etwa im Bereich der Wasserstofftechnologie, kombiniert mit strategischen Städtepartnerschaften.
  • Infrastruktur und Verkehr –  solange es die damals von mir initiierte Realschule noch nicht in Traunreut gab, machte die Schülerbeförderung der Schülerströme mit dem Zug noch Sinn. Jetzt, mit deutlich weniger Fahrgästen, haben wir hier vor allem Geisterzüge, die an geschlossenen Bahnübergängen an den wartenden Schlangen mit Autos und Bussen an uns vorüberfahren. Entweder es gelingt in den nächsten Jahren (nicht Jahrzehnten) hier ein anderes Konzept für die Bahn zu entwickeln – mit deutlicher Verbesserung der Fahrgastzahlen, sonst sollte man so ehrlich sein und keine weiteren Steuergelder mehr in diese Geisterzüge investieren.
  • Bessere Zusammenarbeit zwischen Stadtrat, Bürgermeister und Verwaltung – Es kann einfach nicht sein, dass Stadträte die sich ehrenamtlich engagieren, sich in Sachverhalte vertiefen und Verbesserungsvorschläge mittels Anträgen und Anfragen ans Rathaus stellen, sage und schreibe über 5 Jahre auf Antworten warten müssen und immer noch warten. Schade, dass es der amtierende Bürgermeister hier nicht geschafft hat, mehr Augenmerk auf die Abarbeitung der Stadtratsanfragen und -anträge zu richten.

„Sagen was man denkt, und tun was man sagt“ – einfach mal mehr Ehrlichkeit. Und einfach mal was anpacken. Die L!Z ist eine lokale Kraft, die mit pragmatischen und vernünftigen Ideen die besten Lösungen für Traunreut erreichen will. Wir sind keine Partei, sondern ein Zusammenschluss ganz unterschiedlicher Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

Die L!Z hat in den vergangenen 5 ½ Jahren mit weit über 50 Anträgen und Anfragen an den Stadtrat gezeigt, dass sie anpackt. Die L!Z hat gezeigt, dass sie kreativ ist und Ideen hat und etwas bewegen will – nur am Machen, da hapert es aufgrund der derzeitigen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat noch. Da braucht es jetzt Bürger wie Sie, die uns mit Ihrer Stimme am 8. März 2026 unterstützen.

Helfen Sie uns mit Ihrer Stimme und seien Sie dabei, Politik in unserer Stadt wieder zum Anfassen zu gestalten. Damit können wir dann unser Motto „Man muss etwas wollen, etwas können – und dann machen!“ auch in die Tat umsetzen.

Bitte zögern Sie nicht, sich mit mir in Verbindung zu setzen, sei es um Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben. 

Ich freue mich auf Ihre Nachricht!

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